“kfd Fest für alle” 2018

Ein gelungenes “kfd Fest für alle” 2018

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In der Schützenhalle in Dormagen-Straberg trafen sich viele gutgelaunte kfdFrauen. Der stimmungsvolle Abend brachte Frauen aus den 41 kfdPfarrgruppen im Rhein-Kreis Neuss zusammen, wobei der Austausch im Vordergrund stand. Frau lernte sich kennen und erfuhr, was es Neues in den anderen kfd-Gruppen gibt und welche Angebote die anderen bereithalten für “ihre” kfd vor Ort.

Die musikalische Unterhaltung durch die  “Jukebox-Helden” war ein voller Erfolg und brachte manche Tänzerin auf die Tanzfläche. Ein Vortrag von “Lisa Sammeltreu”, alias Pater Jürgen Ziemann, die als treue Caritassammlerin kräftig aus dem Nähkästchen plauderte, hatte viele verständnisvolle Zuhörerinnen, und dann die “Hebborner Cremeschnittchen”… also dieser Hüft- und Beinschwung, unglaublich!

Beide Auftritte waren Highlights und sorgten für eine Superstimmung.

Fest eingeplant ist eine Wiederholung in 2019 des “kfd Fest für alle”.

 

Bilder: Wolfgang Bongardt-Becker

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Text: Magda Hoer

20 Jahre Frauenwort der Katholischen Frauen Deutschlands im Kölner Dom

20 Jahre “Frauenwort“

der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands im Kölner Dom. Diese Institution, bei der Frauen, die etwas zu sagen haben, das Wort Gottes auslegen, ist aus dem Diözesanverband nicht mehr wegzudenken.

“Welch ein Bild – ein gut gefüllter Dom!”

Lydia Wallraf-Klünter, die Kölner Diözesanvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), freut sich sichtlich, als sie die weit über 2.000 Frauen aus allen Teilen des Erzbistums im Kölner Dom zur Festandacht begrüßt. Wieder einmal – wie so oft in diesem Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen des Diözesanverbandes – sind die vielen Frauen an der Basis zu einer Feierstunde eingeladen. Diesmal in den liturgischen Raum. Denn das “Frauenwort” der kfd Köln findet traditionell im Kölner Dom statt.

Die Ansprache der festlichen Andacht und das “Jubiläums FrauenWort” hielt die Theologin und emeritierte Botschafterin im Vatikan, Frau Annette Schavan.

Am Freitag, den 28. September 2018 feierten am Nachmittag 1.200 kfd-Frauen und Gläubige das FrauenWort im Hohen Dom zu Köln. Zum ersten Mal wurde es vor 20 Jahren aus Anlass des Weltgebetstages im März 1998 begangen. In diesem Jahr war es eingebettet in die Domwallfahrt und stand unter dem Motto „Dona nobis pacem – unterwegs im Auftrag des Friedens“.

Das “Jubiläums-FrauenWort” sprach Annette Schavan, die ehemalige Bundesbildungsministerin und ehemalige deutsche Botschafterin im Vatikan. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker war ebenfalls gekommen.

100 Jahre kfd auch Erinnerung an Frauen, die sich für den Frieden einsetzen

Lydia Wallraf-Klünter, Diözesanvorsitzende, sagte an die etwa 1.200 Gläubigen im Dom gewandt: „Der Frieden ist ein hohes Gut. Wir sind aufgefordert zu Friedensstifterinnen und -stiftern zu werden.“

Mit diesem Gottesdienst sollte auch an die Gründung der kfd vor 100 Jahren noch mitten im 1. Weltkrieg und an die vielen bekannten und unbekannten Frauen, die sich zeitlebens für Frieden einsetzten, erinnert werden. Einen besonderen Platz im Gottesdienst erhielten daher jene Frauen, die den Friedensnobelpreis erhalten haben: Bertha von Suttner, Mutter Theresa, Wangari Maathai und Malala Yozsafzai. Auch wurde der Märtyrerin und Heiligen Edith Stein gedacht.

Schavan: Die Zukunft der Kirche braucht andere Repräsentanz von Frauen

Annette Schavan bezog sich in ihrer Ansprache auf den christlichen Anspruch, sich für Frieden einzusetzen. Die politisch Verantwortlichen brauchten Zeichen der Zivilgesellschaft, dass sie Friedlosigkeit überwinden wolle. Und an die kfd-Frauen gerichtet: „Sie sind in Ihrer Geschichte oft aufgestanden und haben Zeichen für den Frieden gesetzt.“

Friedlosigkeit habe in der Geschichte oft mit der Sprache begonnen. Sie könne Unsicherheit und Angst erzeugen: “…am allermeisten in dem Moment, wo Sprache eingesetzt wird, um zu unterscheiden zwischen ‘denen’ und ‘uns’. Damit beginnt die Zerstörung von Frieden in der Geschichte immer wieder.”

Zur Bedeutung des FrauenWortes sagte sie: Zurzeit werde sehr viel über die Zukunft der Kirche nachgedacht. „Dazu gehört für mich eine andere Repräsentanz von Frauen in der Kirche und das FrauenWort ist dafür ein sichtbares Zeichen.“

Wichtige Wegmarke zu mehr Präsenz und Teilhabe von Frauen

Das erste FrauenWort 1998 war eine wichtige Wegmarke hin zu mehr Präsenz und Teilhabe von Frauen in der Verkündigung des Glaubens und mehr Teilhabe an der Gestaltung der Liturgie. 1998 stand zum ersten Mal in der Geschichte des Doms eine Frau, die evangelische Pfarrerin Almuth Voss, auf der Kanzel.

An dieses erste “FrauenWort” schloss sich eine dreiteilige Predigtreihe zu Hildegard von Bingen an, an deren 900. Geburtstages ebenfalls 1998 erinnert wurde. Seither lädt der kfd-Diözesanverband Köln in der Regel alle zwei Jahre zu diesem Vesper-Gottesdienst ein.

Weiterbildung in Glauben und Stärken von weiblicher Spiritualität

In den zurückliegenden zwei Jahrzehnten hat die kfd viele Weiterbildungsangebote für die Glaubensweitergabe gemacht und so zahlreiche kfd-Frauen in Glaubensfragen weitergebildet und sie in ihren spirituellen Kompetenzen und Charismen gestärkt.

So konnten in den letzten Jahren zum Beispiel auch 60 Frauen zu Leiterinnen von Wortgottesfeiern ausgebildet werden, die für diesen Dienst in ihren Gemeinden zur Verfügung stehen.

Text: kfd Diözesanverband

Bilder: Wolfgang Bongardt-Becker

Wir laden ein zum 4. kfd “Fest für alle”

 

Liebe kfd Frauen in Neuss-Kaarst, Grevenbroich-Rommerskirchen und Dormagen,
das kfd Kreisdekanat Rhein-Kreis Neuss lädt ein zum

4. kfd “FEST FÜR ALLE

am Freitag, den 5. Oktober 2018
im Schützenhaus
Linden-Kirch-Platz in 41542 Dormagen-Straberg

Musikalische Unterhaltung bieten die “Jukeboxhelden” , bekannt, bewährt und mitreißend.

Eine tänzerische Einlage mit extravagantem Beinschwung rockt garantiert den Saal und

zur Entspannung gibt es frauenseelsorgerische Pflege…vom Fachmann!

Wir garantieren beste Unterhaltung. Getränke und Knabbereien stehen bereit.

Also Mädels, worauf wartet ihr? Auf geht’s! Eintritt wird nicht erhoben, um eine Spende wird gebeten. 

Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr

Alle kfd-Mitglieder und kfd-interessierte Frauen sind zum kfd “FEST FÜR ALLE”  herzlich eingeladen.

Wir bitten um Anmeldung mit Angabe der Personenanzahl, sowie auch um eine Abmeldung, wenn eine kfd-Gruppe nicht teilnehmen kann.

An- bzw. Abmeldung bitte bis zum 27. September 2018 (sehr gerne auch früher) an Petra Indenhuck, Tel. 0172 2670883 oder an eine der unten stehenden Mailadressen.

Liebe kfd-Frauen, auf zahlreiche Anmeldungen, auf die Begegnung und auf das Zusammensein mit Ihnen beim kfd “FEST FÜR ALLE freuen wir uns sehr und verbleiben

Mit herzlichen Grüßen

Ihre

Petra Indenhuck – Vorsitzende (petra.indenduck@kfd-rhein-kreis-neuss.de)
Magda Hoer – Stellvertreterin (magda.hoer@kfd-rhein-kreis-neuss.de)
Renate Krings – Stellvertreterin (renate.krings@kfd-rhein-kreis-neuss.de)
Karola Höhn, Anne Kaufmann-Wachten, Birgit Schotten, Dorothee Trappen – Beisitzerinnen

www.kfd-rhein-kreis-neuss.de

Sommergruß

Liebe kfd Frauen im Rhein-Kreis Neuss Dekanat,

der Sommer ist offiziell angekommen und wir, Ihr Kreisdekanats-Vorstand wünschen Ihnen und Ihren Familien eine entspannte Sommerzeit.

Sehen wir und bald? Vielleicht am 14. Juli bei der Rheinschifffahrt anlässlich der 100-Jahr-Feier unseres Diözesanverbandes oder beim Spätsommerfest an Groß St. Martin mitten in Köln – spätestens aber am 5. Oktober beim “kfd Fest für alle” in Dormagen-Straberg.

Bis bald grüßen herzlich

Petra Indenhuck, Magda Hoer, Renate Krings, Karola Höhn, Anne Kaufmann-Wachten, Birgit Schotten, Dorothee Trappen.

 

kfd “Frau des Jahres 2018” Festliche Ehrung in Haus Bethlehem am 6. März in Grevenbroich-Neukirchen

Ein Feiertag für Frauen

Das evangelische Haus Bethlehem in Grevenbroich-Neukirchen bot den feierlichen Rahmen für die kfd Ehrung “Frau des Jahres 2018”. Frau Mahnaz Nodehi, geboren und aufgewachsen im Iran, 34 Jahre alt und von Beruf Ärztin, wurde in diesem Jahr aufgrund ihrer besonderen Lebensgeschichte unsere kfd Frau des Jahres.

Der Internationale Frauentag – auch Weltfrauentag genannt – wird inzwischen stets am 8. März gefeiert und ist für Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In einigen Ländern ist er sogar gesetzlicher Feiertag.

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“Heraus mit dem Frauenwahlrecht!” war die Hauptforderung der “Mütter” des Internationalen Frauentags. Auch wenn diese Zielsetzung inzwischen erreicht wurde, so ist die Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt eine Realität.

Der Internationale Frauentag hat seine Wichtigkeit daher nicht verloren und wird weiterhin jährlich begangen. Frauen auf der ganzen Welt machen am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen auf noch immer nicht verwirklichte Frauenrechte aufmerksam.

Deutschland gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag von 1911 an gefeiert wurde. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Sozialdemokratinnen Clara Zetkin und Käte Duncker, die mitgewirkt hatten, den Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen.

Über 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag ist bereits viel von der Geschichte in Vergessenheit geraten. Diese war in Deutschland besonders bewegt: Hier wurde der Tag während des Nationalsozialismus verboten und geriet in der jungen Bundesrepublik zeitweilig in Vergessenheit. Spätestens mit der Wiedervereinigung Deutschlands konnte der Internationale Frauentag aber ein Comeback feiern. Heute ist er Plattform einer vielfältigen Frauenbewegung und fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert.

Die kfd im Rhein-Kreis Neuss ehrt seit 2009 jährlich
eine „Frau des Jahres“:

2009: Monika Hutmacher und Ilse Ahle
2010: Petra Agathos und Barbara Giannoulidis
2011: Anneliese Dorsemagen
2012: Ellen Scheerbath
2013: Anni Müller
2014: Dr. Margarethe Albiez und Andrea Wilgo
2015: Waltraud Beyen
2016: keine Ehrung
2017: Sr. Praxedis und Anneli Drexler
2018: Mahnaz Nodehi

Bilder: Wolfgang Bongardt-Becker